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Rorate

Auch wenn so manchem das frühe Aufstehen schwer gefallen ist, es lohnte sich! Die besondere Atmosphäre in unserem Foyer, die anschaulich gestalteten Geschichten aus der Bibel und

der Kanon "Mache Dich auf und werde Licht" machten die diesjährigen Rorateandachten zum besonderen Erlebnis.
Danke an alle, die diese Erfahrung unseres Glaubens ermöglicht haben.

Was ist Rorate eigentlich? Der Name “Rorate”  kommt aus dem Lateinischen und ist der Beginn einer Antiphon in der katholischen Liturgie. Der Text „Rorate caeli desuper“ heißt übersetzt  „Tauet, Himmel, von oben“ und stammt aus dem alttestamentlichen Buch Jesaja. Die Rorateandacht war bis zur liturgischen Erneuerung nach dem 2. Vatikanischen Konzil eine Votivmesse zu Ehren Mariens, die ursprünglich nur an den Samstagen der Adventszeit, mancherorts aber auch täglich, gefeiert wurde. Wegen des dabei vorgetragenen Evangeliums von der Verkündigung des Herrn durch den Engel Gabriel bezeichnete man sie auch als Engelamt. In der Rorate-Andacht bitten wir um einen offenen Himmel, um Tauwetter mitten in der Kälte des Lebens, um Licht in allen Dunkelheiten, in denen wir die Hoffnung verlieren. Die brennenden Kerzen sollen auf das erwartete Licht, Jesus – den Retter und Heiland, hinweisen. Nach der Andacht haben wir uns im Gemeindehaus (gegenüber der Schule) zu einem gemeinsamen Frühstück zusammengefunden um dann anschließend seelisch und leiblich gut gestärkt den Schultag begonnen.