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TUTORIAL ZU #CLAPIT 3.0 FÜR DAS 25-JÄHRIGE SCHULJUBILÄUM

Nachhaltigkeit und Musik – wie geht das?

Eine nachhaltige Musik wäre eine Musik, die man nicht vergisst. Die Erfindung der Notation war in erster Linie eine Hilfe gegen das Vergessen. Noch heute kann ich die Musik der Mönche singen, und die Musik Bachs und Beethovens hören. Die Erfindung der elektronischen Aufnahme von Musik hat es wiederum ermöglicht, klingende Musik für die Nachwelt zu konservieren und so nachhaltiger zu machen. 

Es existiert allerdings auch der Begriff der Body-Notation insbesondere für außereuropäische Musik. Gemeint ist damit, dass Musik durch Bewegung in den Körper eingeschrieben wird. Ich brauche dann weder die traditionelle Notation noch eine Tonaufnahme, um mich dieser Musik zu erinnern. Denn sie ist im Körper gespeichert und unmittelbar abrufbar. Es ist ein wenig wie beim Fahrradfahren. Hat man dies einmal gelernt, vergisst man es nicht.

In diesem Sinne ist #clapit 1.0 eine nachhaltige Musik, da hier mit Bewegung ein anspruchsvoller Rhythmus entsteht. https://youtu.be/yGglUiNXfAM Viele Schülergenerationen des CGJs haben diese Body-Percussion gelernt und selten vergessen. Im vergangenen Schuljahr wurde #clapit durch den Thementag Schlagzeug der Jenaer Philharmonie einem breiteren Publikum bekannt und sogar der erste Weltrekord gestartet. https://youtu.be/1sE__wsJMRg Und insofern ist es nur konsequent, dass das CGJ #clapit mit der Version 3.0 weiterführt. Zum 25 jährigem Jubiläum soll damit eine große Performance gestaltet werden, in der möglichst viele SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern #clapit 3.0 im Kanon auf dem Schulhof gestalten. Um es auch für die Nachwelt nachhaltig festzuhalten entsteht dazu ein Video, welches im weltweiten Netz veröffentlicht wird.

Dr. Philipp Schäffler